Nichts beschönigen/eigene Meinung und
Gefühle äußern können.
Eine Beziehung aufbauen können:
(Sterbebegleitung heißt auch mitunter Freundschaft auf Zeit).
Körperlicher Kontakt/Berührungen,nicht nur Krankenpflege(Hand halten/streicheln)basale
Stimulation.
Religiöser Beistand durch Gespräche:
z.B. mit Pfarrer, Sakramente wie z.B. Beichte, Kommunion,
Krankensalbung.
Gespräche:
"Was kommt nach dem Tod?"
Schmerzfrei sein zu können:
Gute Schmerztherapie/Linderung.
Dasein:
Daß der Begleiter da ist, kontinuierlich, leise, wach, trotz
schwieriger Situation wiederkommt.
"Zeige mir eindeutig, wann Du da bist".'
Wünsche und Bedürfnisse möglichst
erfüllt zu bekommen:
Reise, letzte Zigarette, Essen, bestimmter Besuch.(Kasperltheater)
Liebe:
Zuneigung/Geborgenheit/Wärme/
innere und äußere Berührung/Angenommensein
Angebote und Versprechen sollten eingehalten werden.
Information:
Aufklärung, schrittweise Wahrheit am Krankenbett, nicht über einen
Dritten.
Akzeptanz:
Mit dem letzten Lebensabschnitt anders umgehen
Suizid/Kontakt verweigern/Betreuung beenden
gute körperliche Pflege. Der Mensch wünscht sich als Mensch gesehen zu
werden und nicht als Sterbender, er lebt ja noch.
Anmerkung:
Im Fall der Akzeptanz bedeutet es, das der Sterbende durchaus den
Suizidwunsch aussprechen darf, es wird nicht versucht ihm dieses
auszureden. Er hat das Recht darüber offen zu reden und er darf den
Kontakt verweigern oder die Betreuung beenden.
Im Fall der aktiven Sterbehilfe würde Akzeptanz bedeuteten, das der
Sterbende also auch den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe wieder rückgängig
machen darf!
Dankbarkeit:
Empfinden und erwarten dürfen, "Nimm meine Dankbarkeit bitte
an".
Humor/Freude/Lachen/Lebendigkeit:
"Wir können mit Sterbenden weinen und lachen". Gefühle äußern
und leben dürfen, - alle -(eigene und die vom Begleiter).
Anreize:
Was passiert in der Welt -auf der Station -im Zimmer (es ist ein Prozeß).
Sehnsucht nach Frieden:
In Frieden sterben kann der Mensch, der sein Leben bejaht.
Angehörige:
Kontakt haben oder ablehnen. Häufig werden Angehörige geschont
(Todeszeitpunkt) oder der Sterbende will niemanden zur Last fallen.
Loslassen können:
Vom Leben - Menschen - Situationen, Verletzungen, Träume, Hoffnungen
usw.
Abschied nehmen können:
-->Prozeß
-->langsam
-->außen und innen
-->schmerzhaft
-->Trauer.
Den Sterbeort bestimmen können, wenn möglich (häufig Geburtsort).
Gute Gespräche:
Reden-zuhören-aktives zuhören-banaler Austausch je nach Situation.
Schweigen ertragen können.
Das Wenige ist oft mehr
An das Leben erinnern:
Bilanz ziehen/sortieren/erledigen/fragen/verstehen/klären.
Rückschau halten:
Wie war mein Leben? Menschliche Kommunikation ist das Wichtigste.
Vermächtnis und Testament:
Vollmachten usw., Erbschaftssachen besprechen..
Soziale Kontakte:
Wen will ich in meiner Nähe haben, wen nicht? Außenstehende werden oft
wichtige Personen.
Geduld:
Vermittler habem/Kontinuität/Aushalten-Halten können/.
"Ich will auch lernen zu warten".
Auf schöne Dinge aufmerksam machen (Stimme).
Verständnis:
aber Du mußt bei mir nicht alles verstehen. "Benimm Dich bitte
normal, ich bin auch mit der Erkrankung ein vollwertiger Mensch!"