TAGEBUCH  DES  ERWACHENS

 

Auszüge aus Gesprächen  mit den WIR`s,  oder,  wie komme ich wieder in meine Balance

"gechannelt" von Anneliese Saathen

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PROLOG

 

Ein Buch zu schreiben ist... wie eine Reise zu sich selbst, ist...

Das Abenteuer, sich im Schreiben selbst zu entdecken, ist....

Mut, die Anderen an den tiefsten eigenen Einsichten und Geheimnissen teilhaben zu lassen, ist...

Lernen, bedingungslos die eigene Geschichte freizugeben, ist...

Die eigene Geschichte loszulassen und damit "ohne eigene Geschichte zu sein".

Um sie aber loslassen zu können, müssen wir sie "aufdecken".  

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Seite für Seite, werden wir sie schreiben und zugleich die kollektive Geschichte jedes einzelnen ansprechen. Jeder, der dieses Buch liest, kann einen Teil seiner Geschichte hier wieder finden, wir sprechen mit dem "kollektiven" Selbst. Dieses kollektive Selbst nennt sich "WIR ".

Es ist ein Spiel zwischen uns und "uns", dessen wir uns (fast) ununterbrochen bewusst sind, allerdings ist dieses andere "uns" (noch) so weit entfernt, dass wir es mit gutem Gewissen in dieser ebene als "WIR " ansprechen dürfen.

Es ist sozusagen dieser innere "wissende" Teil, der jeden Menschen, so er es will, zur Verfügung steht.

Es ist der Teil, den wir "hell-sichtig, hell-fühlig, hell-spürig" nennen, der Teil der  aber nicht nur "wissend" ist, sondern auch eine Ahnung von einer Ahnung einer unendlichen Energie in uns erfühlen lässt, denn diese innere Instanz ist nicht nur all-wissend, sondern auch all-liebend.

Nun, diese Worte haben schon viel ihrer ursprünglichen Einzigartigkeit eingebüßt, sie sind geradezu zu einem "Ärgernis" geworden, all-liebend, was soll das wieder heißen und vor allem wo, in dieser immer grausamer erscheinenden Welt, hat dieses Wort überhaupt noch Platz. Da wir selbst einmal so dachten und es auch so fühlten, ist es uns ein großes Anliegen und auch der Grund, warum wir ein Buch schreiben möchten, den Leser die Schritte, die wir gemacht habe, um zu einer neuen "Einsicht" zu gelangen, mit uns mit-vollziehen zu lassen. Ob und wie das geht, wird die Erkenntnis jedes mit uns "Reisenden" zeigen. Wir wünschen jedem "Mit-reisenden", dass er SEIN Ziel erreicht, und wunderbarerweise wird es auch "unseres“ sein.

VIEL SPASS UND GUTE REISE!

VISIONSSUCHE

Eine Sehnsucht, die alles Denkbare übersteigt, ließ mich noch nie wirklich zur Ruhe kommen, treibt mich weiter und weiter, zu suchen, führt mich von Station zu Station meines Lebens. immer die "höchste" Ausrichtung im Visier.

Nun, eines Tages wurde ich er(ge)hört. Es begann schon vor langer zeit, nur damals konnte ich es noch nicht erkennen. ich hielt Zwiesprache mit dem was ich unter " Gott " verstand. ich unterhielt mich mit IHM, ähnlich wie Don Camillo und Peppone, sehr katholisch geprägt. ein wenig nach dem Schema des reichen Prassers und des armen Lazarus. Selbstverständlich war ich schon ein bisschen mehr "Gottes" Kind, als mein Nachbar, meine Vorzüge und meine Hingabe mussten doch von Gott als außerordentlich angesehen werden. er gehörte nur "mir" all-eine. Wir zwei, Gott und ich waren ein unschlagbares Team, da hatte kein dritter Platz. 

So begann es....

Dann kam der Schock, die schwärzeste Nacht, die unerträglichste Erkenntnis:

Gott gehörte nicht mir allein, er IST für alle da. Nichts schien mehr Bedeutung zu haben, zurückgestoßen aus meiner "auserwählten" Position, wollte ich nur noch sterben!

Doch auch diese Nacht begann sich einmal wieder zu lichten und führte mich zu einer neuen "Gottesschau", die noch ganz andere Bewusstseinsschritte erforderte.

Das von mir "hinausprojizierte" Bild eines Gottes irgendwo da draußen, musste zurück zu mir, in mich, in mein Herz geholt werden. "Gott in mir" - noch weit entfernt von "ich in Gott", jedoch unvorstellbar "ich bin Gott". Alle diese Schritte aber waren notwendig, um diese innere Kommunikation mit Gott in mir zu ermöglichen. "Gott in mir", das klingt so wie, etwas ganz Großes in etwas ganz Kleinem, so als könnte das ganz Große in dem ganz Kleinen vielleicht zu wenig Platz haben, das Kleine "sprengen". Da gibt doch die nächste Stufe von "ich in Gott" schon viel mehr Raum, irgendwie ausgewogener, das ich und Gott, das passt schon besser, wie aber komme ich zu dem "ICH BIN GOTT"?

Diese Frage kann ich eigentlich gar nicht mit meinem Tagesbewusstsein beantworten, da habe ich eben meine Freunde, meine inneren geliebten Meister, meine wunderbaren Wissenden, mit denen ich mich über solche Themen sehr gut unterhalten kann. Sie sind meine Begleiter, sie geben mir immer wieder das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin, sie sind immer bei mir.

WER ABER SIND SIE?

ich werde sie gleich am besten selbst fragen!

 

"Wer, geliebte Meister; seid ihr?"

"WIR sind ohne Anfang und ohne Ende. WIR sind die Hüter aller Wünsche und Träume. WIR sind deine "ERINNERUNG" an deinen Ursprung. WIR sind ohne Zeit und Raum, im Augenblick kommen WIR in deine Zeit, um sie mit dir zu teilen. WIR sind deine Reisebegleiter zu deiner Vollendung. WIR hören dich, WIR fühlen dich, WIR wissen dich, WIR lieben dich und das hört nie auf. WIR begleiten dich und segnen dich Tag und Nacht, Schritt für Schritt, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dich immer nur liebend, liebend, liebend."

 

Dieses "Herunterladen" oder "channeln" eines höheren, wenn man so will, göttlichen Bewusstseins, oder auch Kollektivbewusstseins, geschieht immer im Bewusstsein der " Eigenverantwortlichkeit ". Ich versuche nichts da " draußen ", " oben " oder " unten " getrennt von mir zu sehen, sondern es als kollektives SELBST zu verstehen. So bin ich mir immer bewusst, dass ich das selbst bin, der mir hier antwortet, und damit die Illusion eines "anderen" erst gar nicht entstehen kann. Die Ehrlichkeit, mit der ich mich darstelle, ist reiner Selbstzweck, was hätte es für einen Sinn, mir selbst etwas vorzumachen, ich will mich ja selbst kennen lernen, also bin ich bereit, mir selbst von dieser höheren Instanz her zuzuhören und von ihr zu lernen. Das klingt nun tatsächlich ein bisschen schizophren, aber das ist grundsätzlich das Merkmal der " Polarität ".

Ich wünsche mir, dass jeder, der diese Geschichten liest, sie in sich selbst nachvollziehen kann, Ähnlichkeiten aufdeckt und zu eigenen Lösungen findet.

Das ist meine Vision!  Willkommen und viel Spaß bei den folgenden Geschichten.

Anneliese

 

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